Intervallfasten, auch bekannt als intermittierendes Fasten, ist eine Ernährungsstrategie, die häufig zur Gewichtsreduktion genutzt wird. Dabei gibt es verschiedene Ansätze: Zum einen können tägliche Zeiträume festgelegt werden, in denen keine Nahrung aufgenommen wird, zum anderen kann während einzelnen Tagen pro Woche komplett auf Essen verzichtet werden. Der Fokus liegt jedoch nicht primär auf dem Gewichtsverlust, da bei diesen Methoden die Gesamtmenge der zugeführten Kalorien nicht zwingend reduziert wird.
TRE-Methode
Die wohl bekannteste Form des «Time Restricted Eating» (TRE) ist die 16:8-Methode. Dabei wird häufig das Frühstück ausgelassen, um die nächtliche Fastenzeit auf 16 Stunden zu verlängern. Alternativ kann auch das Abendessen weggelassen werden, um die gewünschte Fastendauer zu erreichen. Es gibt jedoch auch andere zeitliche Variationen wie 14:10 oder 18:6. Während der festgelegten Essensphase kann ohne Einschränkungen wie gewohnt gegessen werden.
ADF-Methode
Das «Alternate Day Fasting» (ADF), auch ADF-Methode genannt, basiert auf dem täglichen Wechsel zwischen einem Fastentag und einem normalen Essenstag. An Fastentagen können entweder ausschliesslich kalorienfreie Getränke konsumiert werden oder die Kalorienaufnahme wird auf etwa 500 bis 800 kcal begrenzt.
5:2–Fasten
Diese Fastenmethode ermöglicht es, an bestimmten Tagen der Woche normal zu essen, während an zwei Tagen die Kalorienzufuhr auf maximal 25 % des üblichen Bedarfs begrenzt wird.
Entlastungstage
Diese Form des intermittierenden Fastens sieht bewusst ein bis drei Tage pro Woche vor, die beispielsweise als Hafer- oder Gemüsetage gestaltet werden.
Was bringt Intervallfasten und worauf sollte geachtet werden
Bisherige Forschungsergebnisse aus Tierstudien haben gezeigt, dass Intervallfasten verschiedene positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann:
Es ist noch unklar, ob Intervallfasten im Vergleich zu einer generell energiereduzierten Ernährungsweise grössere positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Dies führt zu grundlegenden Fragen zur praktischen Umsetzung einer Ernährungsumstellung:
Derzeit lässt sich nicht eindeutig sagen, ob Intervallfasten gegenüber einer herkömmlichen Energiereduktion vorzuziehen ist. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch, dass die gewählte Ernährungsweise langfristig beibehalten werden kann. Überlegen Sie daher, welche Methode am besten zu Ihnen passt – ich unterstütze Sie gerne dabei.
Quelle: DGEwissen (Sept. 2024), S.132 – 135
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